Author Archives: Hans-Peter Heikens

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Symbolbild Analyse: Tablet, Smartphone und Block auf einem Tisch.

Suchmaschinenoptimierung: SEO-Analyse ist kostenlos

Suchmaschinenoptimierung wird in meiner Heimat Ostfriesland und Oldenburg immer öfter zum Thema. Wir bieten allen Unternehmen eine kostenlose, professionelle SEO-Analyse. Bei dieser kostenlosen SEO-Analyse untersuchen wir jede Webseite von den Firmen aus Ostfriesland und Oldenburg im Hinblick auf Potenziale für die Suchmaschinenoptimierung. Dabei erfolgt die Analyse der Internetseiten mit dem professionellen und einem der besten deutschen SEO-Tools – mit Xovi. So können wir jedem Unternehmen in Ostfriesland oder im Raum Oldenburg auf Knopfdruck zunächst einen Überblick über die Sichtbarkeit aller eigenen Internetseiten liefern. Zudem können wir mit Xovi den Firmen eine Übersicht über direkte Mitbewerber und Konkurrenten liefern, die zusammen mit Ihnen auf die gleichen Keywords ranken.

Suchmaschinenoptimierung: Ausgangspunkt ist die SEO-Analyse

Screenshot aus dem Xovi-Dashbord

Bei der Suchmaschinenoptimierung von Webseiten für Unternehmen aus Ostfriesland und Oldenburg arbeiten wir eng mit Xovi zusammen.

Immer wieder fragen mich die Unternehmen aus Ostfriesland und dem Raum Oldenburg, ob eine SEO-Analyse für die Suchmaschinenoptimierung Geld kostet. Meine Antwort ist ganz einfach: Nein! Die erste Analyse und das erste Gespräch über die Ergebnisse aber auch über Themen wie Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) oder auch Suchmaschinenanzeigen (SEA) oder weitergehende Online-Marketing-Aktivitäten ist natürlich immer kostenlos und völlig unverbindlich. Wir stehen während eines solchen Gespräches für alle Fragen zur Verfügung und gehen ganz offen mit diesen Fragen um. Denn ein grundlegendes Vertrauensverhältnis ist beim Thema Suchmaschinenoptimierung sehr entscheidend. Erst nach dieser kostenlosen SEO-Analyse entscheiden Sie, wie der Weg weiter gehen soll.

SEO-Analyse bietet sehr wichtige Hinweise

Die SEO-Analyse einer Website mit dem SEO-Tool von „Xovi“ bietet uns, bietet aber vor allen Dingen Ihnen einen sehr guten Hinweis darauf, wie Suchmaschinen wie Google Ihre Internetseiten „sehen“. Wir haben uns bewusst für ein professionelles SEO-Tool entschieden, um Ihnen verlässliche Aussagen zu Ihrer Website geben zu können. Nicht ohne Grund haben wir uns intensiv von „Xovi“ schulen lassen und das Team steht uns jederzeit für Fragen zur Verfügung, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Internetpräsenz geht. Schließlich geht es darum, Ihre Webseiten für Suchmaschinen so weit zu optimieren, dass sie das dahinter steckende Potenzial für die Generierung neuer Kunden ausschöpfen können.

Machen wir uns nichts vor: SEO ist ein fortwährender Prozess

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle nichts vormachen und Ihnen auch nicht das berühmte Blau vom Himmel versprechen. Suchmaschinenoptimierung ist nicht eine einmalige Angelegenheit. Wenn Sie sich als Unternehmen aus Ostfriesland oder aus dem Raum Oldenburg mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen, dann befassen Sie sich mit einem fortwährenden Prozess. Das heißt ganz konkret: Nach einer SEO-Analyse und einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen über Ihre Ziele erfolgt von unserer Seite eine Handlungsempfehlung – ein Gesamtkonzept. Dieses wird immer beinhalten, nach der grundlegenden Optimierung Ihrer Internetpräsenz für die Suchmaschinen, das ist ein einmaliger Prozess, auch weiterhin in SEO-Maßnahmen zu investieren. Wie hoch diese monatliche Investition ist, hängt sehr stark davon ab, was Sie konkret mit Ihrer Webseite erreichen möchten. Auch hier steht uns und damit natürlich auch Ihnen das professionelle SEO-Tool von „Xovi“ zur Seite. Wir können mit dem Tool sehr genau auswerten, ob und welche SEO-Maßnahme auf Ihrer Website zum Erfolg führt, wie sich Ihre Internetseiten in der Sichtbarkeit in Suchmaschinen entwickeln und vor allem, wie Sie im Vergleich zu potenziellen Mitbewerbern stehen.

Vereinbaren Sie für eine kostenlose SEO-Analyse einfach einen Termin

Wenn Sie sich als Unternehmen mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung befassen, vereinbaren Sie doch einfach mit uns einen Termin. Wir analysieren kostenlos Ihre Internetseiten aus SEO-Sicht und geben Ihnen einen sehr detaillierten Überblick, wie Suchmaschinen Ihre Website „sehen“.


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Zwei Segelschiffe hart am Wind.

Online-Marketing: Tourismus in Ostfriesland schadet sich selbst

So leid es mir tut: In Ostfriesland werden im Tourismus-Bereich im Online-Marketing schwere Fehler begangen. Es herrscht mal wieder das Kirchturmdenken. In meiner Heimat Ostfriesland kümmern sich gleich mehrere Organisationen und Gesellschaften um die Onlinevermarktung der Region. Das ist wirklich ärgerlich, weil das immense Summen an Geld verschlingt und Ostfriesland sich nur selber schadet.

Online-Marketing: Ostfriesland vermarktet sich falsch

Screenshorts von www.ostfriesland.de und www.mein-ostfriesland.de

Online konkurrieren die beiden Organisationen www.ostfriesland.de und www.mein-ostfriesland.de mit den selben Angeboten um die Gäste.

Ich weiß, dass ich mir keine Freunde machen werde, aber es muss endlich einmal ausgesprochen werden: Die Tourismusregion Ostfriesland vermarktet sich online einfach falsch. Diese Feststellung treffe ich als Online-Marketing-Manager. Und auch wenn ich dafür in meiner Heimat Schelte einstecken werde, die Wahrheit ist die Wahrheit. Die Aufgabe eines Online-Marketing-Managers ist es, ein Unternehmen, eine Organisation online zu vermarkten. Hierfür ist die Markenführung im Internet enorm wichtig. Ein Unternehmen sollte als Marke im World Wide Web wahrgenommen werden. Nicht ohne Grund haben Unternehmen wie „Zalando“ oder „Amazon“ Millionen Euros in ihre Markenbildung investiert – und tun es immer noch. Als sich vor vielen Jahren die Ostfriesland Tourismus GmbH mit Sitz in Leer am wunderschönen Hafen gründete, war es erklärtes Ziel der damals neuen Organisation, Ostfriesland als Marke zu vermarkten. Ein Sprachrohr also, das im Auftrag der vielen Kommunen die Region insgesamt nach außen darstellen und bei potenziellen Zielgruppen um Gäste werben sollte. Dies geschah anfangs vor allem im Printbereich und mit schick gestalteten Werbeprospekten. Viel Geld ist in die Entwicklung all dieser Projekte und Prospekte geflossen. Den Wandel weg von der Printwerbung hin zum Online-Marketing hat die Ostfriesland Tourismus GmbH nicht verschlafen. Früh genug ließ man sich Internetseiten programmieren (www.ostfriesland.de), die Ostfriesland als Marke präsentieren sollten.
Schwerpunkte:

  • Radurlaub,
  • Familienurlaub,
  • Strand und Badespaß,
  • Kulturerlebnisse,
  • Wellness und Gesundheit,
  • Natur erleben

Und was musste ich da in diesen Tagen feststellen, als ich in Sachen Tourismus online in Ostfriesland recherchierte? Haben Sie schon einmal die Seiten www.mein-ostfriesland.de gesehen? Verantwortlich ist der Landkreis Aurich. So steht es im Impressum. „Mein Ostfriesland“ vermarktet auch Ostfriesland – mit den
Schwerpunkten:

  • Raderlebnisse,
  • Familienspaß,
  • Erlebnisreisen,
  • Wellness-Erlebnisse,
  • Weltnaturerbe Wattenmeer

Vergleichen Sie doch bitte einfach einmal die beiden Listen. Was soll das? Beide Seiten verfolgen ein Ziel: Potenziellen Gästen den Urlaub in Ostfriesland schmackhaft zu machen. Aber beide Seiten konkurrieren im Internet gegeneinander. Aber es kommt noch schlimmer. Übrigens – in beiden Gremien ist der Norder Sascha Pickel Aufsichtsratsvorsitzender.

Ostfriesland vermarktet sich online zigfach

Die Programmierung der beiden Web-Auftritte war nicht billig. Und auch die Pflege wird Geld kosten. Machen Sie sich doch bitte selber einmal den Spaß und geben in den Google-Suchschlitz das Keyword „Ostfriesland“ ein. Sie werden folgendes Ergebnis sehen:

Snippet Google-Suche "Ostfriesland"

So sieht das Snippet von Google aus, wenn man nach dem Keyword „Ostfriesland“ sucht. Eine Region wird von 3 Organisationen vermarktet.

Was bitte soll ein interessierter Gast aus Bochum, aus Gelsenkirchen oder auch Frankfurt (Main) denken, der dieses Ergebnis sieht? Da geben 2 Organisationen Geld dafür aus, einen Urlaubsraum im Internet zu vermarkten. Und wie Sie sicherlich bemerkt haben, taucht da noch jemand auf: Die Touristik GmbH Südliches Ostfriesland (www.suedliches-ostfriesland.de). Wo bitte ist das Südliche Ostfriesland? Zugegeben, die Seiten ähneln doch sehr denen von www.ostfriesland.de. Zwar ist hier Betreiber der Seiten die Touristik GmbH „Südliches Ostfriesland“, verantwortlich für die Programmierung ist aber wiederum ein und dieselbe Agentur aus Leer. Wirft man einen Blick auf die Karte „Orte im Feriengebiet“ wird sehr schnell klar, wer hinter „Südliches Ostfriesland“ steckt – der Landkreis Leer und die dazugehörigen Gemeinden. Aber Moment mal – sind die nicht auch Mitglied in der Ostfriesland Tourismus GmbH? Keine Panik – es kommt noch besser. Kennen Sie die Seiten www.ostfrieslands-mitte.de? Dazu gehören die Kommunen Moormerland, Hesel, Uplengen und Detern – Gemeinden bzw. Samtgemeinden aus dem Landkreis Leer. Auch diese Kommunen sind eigentlich Mitglied in der Ostfriesland Tourismus GmbH und laut Karte gehören auch sie zum Südlichen Ostfriesland.

Und dann gibt es da ja noch „Die Nordsee“ – www.die-nordsee.de. Sie wiederum vermarktet auch Teile Ostfrieslands, nämlich die Küste und die Inseln. Okay, die Unterscheidung zwischen dem ostfriesischen Binnenland und der ostfriesischen Küste mit den Inseln kann ich ja noch nachvollziehen. Hinzu kommt jedoch eine Entwicklung, die Bände spricht: Immer mehr Kommunen spalten sich von den bisher genannten Organisationen ab und „kochen“ ihr eigenes Online-Marketing-Süppchen. Genauer gesagt: Sie lassen sich für teures Geld ihre eigenen Web-Auftritte programmieren und optimieren, damit auch sie in Suchmaschinen gefunden werden.

Ganz ehrlich: Aus Online-Marketing-Sicht halte ich all das, was im Binnenland Ostfrieslands läuft, für den falschen Weg. Das wäre so, als würde „Zalando“ seine Klamotten unter „oben-zalando.de“, „mitte-zalando.de“ und „unten-zalando.de“ vermarkten. Wobei es in jedem Shop die gleichen Klamotten gäbe. Die Online-Marketing-Agenturen in Ostfriesland können angesichts dieser Entwicklung nur frohlockend klatschen. Denn jede Seite muss programmiert und optimiert werden. Das bringt Aufträge und damit Geld in die Kasse. Aber keine Panik, es kommt noch schlimmer.

Ostfriesland vermarktet sich offline auch zigfach

Damit also noch nicht genug. Auf www.ostfriesland.de, auf www.mein-ostfriesland.de und auf www.suedliches-ostfriesland.de kann sich der interessierte Gast schöne, bunte Prospekte bestellen. Prospekte, die ja irgendwie erstellt und dann verschickt werden müssen. Prospekte, die alle ein Ziel haben – Ostfriesland (oder Teile davon) zu vermarkten. Diese Prospekte werden aber nicht nur via Internet bestellt. Sie werden auch auf Messen oder in Fußgängerzonen des Ruhrgebietes verteilt. Auch das ist nicht für wenig Geld zu bekommen.

Wer bezahlt das eigentlich alles?

Ich stelle hier an dieser Stelle einmal die provokante Frage, wer das, was ich bisher geschildert habe, eigentlich alles bezahlt? Von wem und aus welchen Haushalten werden die Aktivitäten all dieser Organisationen eigentlich getragen – sprich, wer finanziert die ganzen Online- und Offline-Aktivitäten? Ist es der Ostfriese schlechthin, sind es die Tourismusbetriebe oder ist es am Ende der Gast?

Auch andere Regionen sind nicht besser

Übrigens: Ich habe jetzt beinahe 2 Jahre im Harz gelebt und musste auch hier feststellen, dass Kirchturmdenken kein ureigenes ostfriesisches Problem ist. Selbst der Harz wird genau wie Ostfriesland von mehrere Organisationen vermarktet, weil kein Dörflein dem Nachbarn die Butter auf dem Brot bzw. den Urlauber im Bett gönnt. Man stelle sich einmal vor, dass Metropolregionen wie Berlin oder Hamburg ähnlich provinziell denken und handeln würden. Was würde das für einen Aufschrei geben, wenn Berlin gegen Berlin oder Hamburg gegen Hamburg im Internet konkurriert? Hier in Ostfriesland ist das aber möglich, weil niemand genau hinschaut, selbst die Verantwortlichen aus der Politik nicht.


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Ein Bauarbeiter auf einer Baustelle.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Prozess

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein fortwährender Prozess. Das sehen auch Firmen aus Ostfriesland und Oldenburg, die sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen. Erst vor ein paar Tagen sprach ich mit der Marketingleitung eines großen Unternehmens aus dem Raum Ostfriesland-Oldenburg über das Thema Suchmaschinenoptimierung. Und auch die dortige Marketingleitung, die sich schon länger mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, ist davon überzeugt, dass SEO ein Prozess ist, der fortwährend durchgeführt wird.

Dem Unternehmen ist klar: SEO ist nichts Einmaliges

Ein Bauarbeiter auf einer Baustelle.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein fortwährender Prozess. Das sehen auch Firmen aus Ostfriesland und Oldenburg aber auch aus Bremen, die sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen. Foto: Life-of-Pix-free-stock-photos

Suchmaschinenoptimierung ist nicht mit einem Besuch in der Werkstatt zu vergleichen. Mit seinem Auto kann man in die Kfz-Werkstatt fahren, lässt sich dort einen Turbo einbauen und fährt anschließend mit mehr PS wieder zurück auf die Straße. So funktioniert Suchmaschinenoptimierung nicht. Genau das sieht auch die Marketingleitung eines großen Unternehmens aus dem Raum Ostfriesland-Oldenburg so. Das Wissen darum hat sich das Unternehmen allerdings in einem mehrtätigen Seminar erworben. Die Firma hatte sich vor einigen Monaten für viel Geld eine neue Website programmieren lassen und wunderte sich jetzt, dass diese in den Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo bei ganz bestimmten Keywords nicht in den Suchergebnissen angezeigt wurde. Daraufhin besuchte die Marketingabteilung ein mehrtätiges SEO-Seminar und begann, sich mehr und mehr mit Suchmaschinenoptimierung zu beschäftigen. Am Ende stand fest: Das Unternehmen selbst hatte SEO für die Programmierung der neuen Website gar nicht in Auftrag gegeben. Anders herum hatte die Agentur, die die Website programmiert hatte, das Unternehmen gar nicht über SEO aufgeklärt. Ein sehr großer Fehler auf beiden Seiten!

Nachträgliches SEO ist kein einfacher Prozess

Bei einer SEO-Analyse der Website der Firma aus Ostfriesland-Oldenburg stellte ich fest, dass bei der Programmierung selbst die SEO-Basics nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich lassen sich Internetseiten natürlich auch nachträglich für Suchmaschinen optimieren. Allerdings ist es wesentlich schwieriger, weil man als SEO-Experte dann in die bestehenden Strukturen eingreifen muss. Der Arbeitsablauf sieht wie folgt aus:
1. Briefing mit dem Kunden, um insbesondere das Ziel der Internetpräsenz zu bestimmen
2. Analyse der Ausgangs- und Ist-Situation
3. Ziel- und Zielgruppenanalyse
4. Ressourcenanalyse
5. Technikanalyse
6. Nutzeranalyse
7. Benchmarkanalyse
8. Entwicklung der Strategie
9. Entwicklung der Taktik
10. Entwicklung der operativen Maßnahmen
11. Zielvereinbarung und Evaluation
12. Controlling
All diese Punkte werden im sogenannten Online-Kommunikationskonzept umgesetzt. Das Schwierige daran ist es dann, dieses Kommunikationskonzept nachträglich auf die gerade erst neu programmierten Webseiten (Onpage-Optimierung) zu übertragen. Das bedeutet letztlich oftmals, dass
1. in die bestehende Menüstruktur eingegriffen werden muss
2. einige Seitentitel geändert werden müssen
3. Texte (Content) mit den Überschriften h1 bis h6 umgeschrieben bzw. ganz neu geschrieben werden müssen
4. Bilder, Videos oder andere Medien richtig betitelt und mit Alt-Texten versehen werden müssen
5. eventuell Sozial Media in die Website eingebunden werden muss
6. Verlinkungen in die Webseiten und vor allem in die Inhalte (Content) eingebaut werden müssen
Ärgerlich für die Firmen, insbesondere für das Unternehmen aus dem Raum Ostfriesland-Oldenburg ist vor allem, dass die Programmierung der Internetpräsenz ohnehin schon sehr viel Geld gekostet hat. Die nachträgliche SEO-Optimierung der Seiten kostet dann noch einmal Geld.

Mit der nachträglichen Onpage-SEO ist es nicht getan

Sobald die bestehenden Seiten für Suchmaschinen optimiert sind, beginnt der SEO-Prozess. Dieser beinhaltet einen immerwährenden Abgleich (Controlling) der entwickelten Zielvereinbarung und Evaluation mit der Realität. Das bedeutet auch, dass eventuell einige Punkte onpage noch einmal nachgebessert werden müssen. Vor allem aber beinhaltet der SEO-Prozess eines: Eine Internetpräsenz muss „leben“. Das heißt, es müssen regelmäßig neue Inhalte (Content) produziert und in die Website eingepflegt werden. Das kann beispielsweise ein Blog als Teil der Website sein, das können neue Produkte sein, das kann aber auch ein Menüpunkt wie „Aktuelles“ sein, wo immer wieder Nachrichten aus dem Unternehmen veröffentlicht werden.


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Symbolbild Suchmaschinen-Optimierung: Ein Mädchen schaut durch ein Fernglas.

Darum werben auch Strato & Co. mit SEO-Optimierung

„Optimiert für Google“ – damit werben inzwischen auch die großen Hosting-Anbieter wie 1&1 oder Strato. Es gibt einen Grund dafür, dass auch sie SEO-Optimierung anbieten. Und der Grund ist ganz einfach: Ob nun die Webseite eines Bäckers, eines Blumenladens, eines Handwerkers oder eines mittelständigen Industriebetriebes, sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind mit eigenen Websites im Internet vertreten. Und damit diese überhaupt gefunden werden, müssen die Webseiten für Google und andere Suchmaschinen optimiert sein.

SEO: Ohne Optimierung geht es heute nicht mehr

Ausschnitt aus der strato-Werbung: Suchmaschinenoptimierung

Auch der Hostinganbieter strato wirbt mit Suchmaschinen-Optimierung.

Auch immer mehr Unternehmen aus Ostfriesland und aus Weser-Ems verstehen, dass es online ohne SEO-Optimierung, also ohne „optimiert für Google“, nicht mehr geht. Damit sehen die Unternehmen aus Ostfriesland die Notwendigkeit einer Suchmaschinen-Optimierung wie viele andere Unternehmen in Deutschland auch. Das haben auch große Hostinganbieter wie 1&1 oder Strato längst erkannt. Ihnen ist doch sicherlich auch die Fernsehwerbung von 1&1 für das Produkt „MyWebsite“ nicht entgangen, die seit Monaten immer und immer wieder während der besten Sendezeit ausgestrahlt wird. Und auch das aus der Fernsehwerbung inzwischen gut bekannte dicke Strato-Internet-Männchen wirbt mit dem Slogan „Suchmaschinen-Optimierung mit dem Strato rankingCoach“. Genau heißt es bei Strato: „Sie wollen bei Google & Co. besser gefunden werden als Ihre Konkurrenz und das mit genau den Informationen, die Sie dort sehen möchten?“ Die großen Hostinganbieter haben längst erkannt, dass selbst die Websites von kleineren Unternehmen für Google und andere Suchmaschinen optimiert sein sollten. Der Grund: Ohne Suchmaschinenoptimierung, also ohne SEO (Search Engine Optimizing) läuft heute online keine Internetseite mehr.

“Google me“ – dafür muss die Webseite optimiert sein

Ausschnitt aus der Fernsehwerbung von 1&1

„Optimiert für Google“ – damit wirbt 1&1 im Fernsehen.

Gerade im Bereich Marketing hat sich in den vergangenen Jahren ein enormer Wechsel vollzogen. Früher, und das spreche ich von einem Zeitraum von gerade einmal 5 Jahren, haben Firmen fleißig Visitenkarten und Werbeprospekte verteilt. Ich kann mich gut an die Zeiten in Ostfriesland erinnern, dass die Kurverwaltungen an der Küste und im Binnenland, von Neuharlingersiel bis nach Leer, Jahr für Jahr für tausende Euro teure Werbeprospekte drucken ließen, um diese dann auch Messen beispielsweise im Ruhrgebiet zu verteilen. Glauben Sie mir, diese Form der Werbung nimmt immer mehr ab. Die Budgets für Onlinemarketing-Maßnahmen werden im kommenden Jahr die Budgets für klassische Printwerbung überholt haben. Erst vor ein paar Wochen (22.06.2015) meldete das Handelsblatt: „Internetwerbung überholt Zeitungswerbung“. Und der statistische Dienst „statista“ veröffentlichte schon im Dezember 2012 die Prognose „Internet überholt Print 2015“. Das macht die Stellung von Online insgesamt mehr als deutlich. Wer heute neue Kunden gewinnen möchte, der sollte dies online tun. Und das besondere Augenmerk sollte dabei auf den Bereich mobile liegen. Wie der Internet-Dienst „haufe.de“ am 23.06.2015 in seinem Artikel „Internet überholt Print“ berichtete, wird Mobile insgesamt zu 70 Prozent zum globalen Werbewachstum zwischen 2014 und 2017 beitragen. Das heißt im Umkehrschluss, dass man bei der Optimierung von Webseiten ein besonderes Augenmerk auf die Optimierung für mobile Endgeräte legen sollte. Nicht ohne Grund ist das s.g. responsive Design (Webseiten sind für Smartphone und Tablet optimiert) ein enorm wichtiger Rankingfaktor bei Google und anderen Suchmaschinen. Die Veränderungen bei den Werbebudgets zu Lasten der Printwerbung zeigen ganz deutlich, dass heutige Webauftritt für Suchmaschinen optimiert sein sollten, wenn das Ziel der Webseiten ist, neue Kundenpotenziale zu erschließen.

SEO-Optimierung setzt Fachwissen und Kompetenz voraus

Ganz so einfach, wie Hostinganbieter wie 1&1 oder Strato in Slogans wie „Optimiert für Google“ mit der Suchmaschinenoptimierung werben, ist SEO dann allerdings doch nicht. SEO setzt entsprechendes Fachwissen und Kompetenz voraus. Zugegeben: Die Webseite eines Blumenfachgeschäftes im ostfriesischen Aurich, die bisher gar nicht für Suchmaschinen optimiert war, lässt sich mit den SEO-Maßnahmen von 1&1 oder Strato so optimieren, dass sie künftig in Suchmaschinen besser gefunden wird. Die Optimierung von Websites für Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo ist ein Prozess. Anders als beim Motor eines Pkw, dem man mit dem Einbau eines Turboladers zu mehr PS verhelfen kann, kann man SEO und damit die Optimierung von Webseiten nicht mal eben so mit einer Maßnahme umsetzen. Hierfür sind viele Faktoren letztlich entscheidend. Und diese wiederum können Optimierungsmaßnahmen der großen Hostinganbieter nicht erfüllen.


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Symbolbild zum Thema E-Mail Marketing.

E-Mail Marketing als Teil des Onlinemarketings

Oft werde ich von Firmen in Ostfriesland gefragt, ob sich E-Mail Marketing lohnt. Meine Antwort: Ja. Mit E-Mail Marketing tritt man in einen direkten Kundenkontakt. Dabei ist E-Mail Marketing als Teil des Onlinemarketings zu sehen. Und damit bin ich auch schon mitten drin im 2. Teil meiner Serie „Onlinemarketing-Serie: Diese 8 Punkte sollten Sie kennen“, in dem sich alles um das E-Mail Marketing dreht. Wie bei allen Online-Marketing-Maßnahmen dient E-Mail Marketing vor allem dazu, mit vorhandenen Kunden oder potenziellen Neukunden in direkten Kontakt zu kommen. Ohnehin liegt der Schwerpunkt im heutigen s.g. web 2.0-Zeitalter darauf, mit Kunden oder potenziellen Neukunden zu kommunizieren. Gerade dafür bietet sich E-Mail Marketing hervorragend an.

E-Mail Marketing führt bei vielen Firmen in Ostfriesland ein Schattendasein

Grafik: Ziele des E-Mail Marketings.

Wie bei allen Online-Marketing-Maßnahmen dient E-Mail Marketing vor allem dazu, mit vorhandenen Kunden oder potenziellen Neukunden in direkten Kontakt zu kommen.

Wenn ich Webseiten von Unternehmen in Ostfriesland analysiere, dann liegt mein Augenmerk auch immer auf dem Bereich E-Mail Marketing als ein Teilbereich des Onlinemarketings. Wie ich bereits in meinem Blogbeitrag „Onlinemarketing: Unternehmen in Ostfriesland sind fast „unsichtbar“ erläuterte, habe ich mir während meines Studiums zum Online-Marketing-Manager mehr als 400 Webseiten von Unternehmen aus Ostfriesland und dem Emsland näher angeschaut und mit entsprechenden Tools analysiert. Dabei fiel mir leider immer wieder auf, dass die Firmen in Ostfriesland und dem Emsland das Mittel des E-Mail Marketings nur kaum oder gar nicht nutzen. Dabei hilft E-Mail Marketing hervorragend dabei, mit Kunden oder Interessenten in einen Dialog zu treten. Gerade mit E-Mail Marketing können Unternehmen ihre Zielgruppen direkt ansprechen. Und weil E-Mail Marketing kaum etwas kostet, die E-Mails sehr unterschiedlich gestaltet und anschließend schnell verschickt werden können, möchte ich sagen, dass E-Mail Marketing innerhalb des Online-Marketings eine besondere Stellung einnimmt. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass es sich beim E-Mail Marketing um eine Interaktion mit Zielgruppen handelt, die sehr leicht messbar und damit auswertbar ist. Hierfür gibt es verschiedene Trackingmethoden. In einer Auswertung lässt sich nach einer E-Mail-Marketing-Aktion genau sagen, wie viele der versendeten Mails direkt im „Papierkorb“ gelandet sind, wie viele geöffnet wurden und wie viele potenzielle Kunden beispielsweise auf einen Link geklickt haben. Diese Auswertung oder auch Analyse beim E-Mail Marketing ist deshalb so wichtig, weil Unternehmen damit auch herausfinden können, was gerade in der Zielgruppe auf Interesse stößt und was die Zielgruppe für weniger wichtig hält. Entscheidend beim E-Mail Marketing ist jedoch, dass man Kunden oder potenzielle Interessenten nicht einfach mit plumpen Angeboten zu müllt. Das schadet nur dem Ruf und dem Ansehen einer Firma.

Achtung: Regeln beim E-Mail Marketing beachten

Dass man E-Mails nicht einfach an irgendwelche Adressen, die man „sammelt“ oder gar „einkauft“, verschicken darf, möchte ich an dieser Stelle noch einmal besonders hervorheben. Immer wieder höre ich, dass Unternehmen Mail-Adressen kaufen. Ich kann bei solchen Geschäftsgebaren nur zu großer Vorsicht raten. So agierende Unternehmen erhalten schnell (und zurecht) den Stempel „Spammer“, weil sie im Rahmen von E-Mail-Marketing-Aktionen E-Mails ohne jegliche Einwilligung des Empfängers versenden. Jede dieser Mails kann ein juristisches Nachspiel haben. Wer dennoch Empfänger-Adressen kaufen möchte, sollte sich an seriöse „Adressverlage“ richten, wie BeDirect, Deutsche Post Direkt, Riek, Schober oder AdRom. Sie alle haben eines gemeinsam: Entweder haben sie ihre Adressverzeichnisse selbst aufgebaut oder sie haben die Vermarktung der Mail-Adressbestände anderer Unternehmen übernommen, in beiden Fällen jedoch liegt die ausschließliche Einwilligung des Empfängers vor. Und genau die ist entscheidend beim E-Mail Marketing.

Wichtigste Regel beim E-Mail Marketing: Double-Opt-in

Und damit bin ich beim sogenannten Double-Opt-in-Verfahren, das in Deutschland juristisch inzwischen bestätigt wurde. Bei diesem Verfahren trägt sich der Kunde in einen Verteiler ein (das alte Single-Opt-in). Anschließend erhält der Interessent an seine selbst eingetragene E-Mail-Adresse eine Bestätigungs-Mail, in der er noch einmal die Möglichkeit bekommt, sich zu entscheiden, ob er in den Verteiler des Unternehmens mit aufgenommen werden möchte oder der Aufnahme nicht zustimmt (Double-Opt-in). Erst durch die zweite Bestätigung willigt der Kunde ausdrücklich ein und das Unternehmen ist sicher vor teuren Unterlassungsklagen.

Grafik: Die wichtigste Regel beim E-Mail Marketing: Das Double-Opt-in-Verfahren. Grafik: Hans-Peter Heikens

Die wichtigste Regel beim E-Mail Marketing: Das Double-Opt-in-Verfahren. Grafik: Hans-Peter Heikens

Ein Tipp: Im Zusammenhang mit dem E-Mail Marketing kommt der Suchmaschinenoptimierung eine weitere Bedeutung zu. Wer beispielsweise regelmäßig Newsletter an seine Kunden oder Interessenten verschickt, in denen nicht nur Werbung sondern vor allem auch Nachrichtliches steckt, sollte diese Newsletter beispielsweise in einem Archiv auf seiner Webseite archivieren. Newsletter mit suchmaschinenoptimiertem Content tragen auf diese Weise hervorragend zur Onpage-Suchmaschinenoptimierung bei.


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Suchmaschinenmarketing (SEM) ist SEO und SEA

Teil 1 meiner Serie „Onlinemarketing: Diese 8 Punkte sollten Sie kennen“: Es geht im Teil 1 um das Suchmaschinenmarketing (SEM) und damit um SEO und SEA. Wie ich bereits in der Einführung zu meiner Online-Marketing-Serie „Onlinemarketing: Diese 8 Punkte sollten Sie kennen“ erläuterte, setzt sich das Suchmaschinenmarketing (SEM = Search Engine Marketing) aus zwei Einzelbereichen zusammen: Aus Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimizing) und aus Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising). Die Begriffe SEM, SEO und SEA werde ich hier näher einmal erläutern, weil mich Unternehmen aus Ostfriesland immer wieder nach SEO, SEA und SEM fragen.

Suchmaschinenoptimierung als Teil des Suchmaschinenmarketings

Schaubild: Einordnung von SEO und SEA in Onlinemarketing.

Das Schaubild verdeutlicht die Einordnung von Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung in das Onlinemarketing. Grafik: Hans-Peter Heikens, Nordwest-Marketing

Suchmaschinenoptimierung ist ganz klar dem Suchmaschinenmarketing zugeordnet. Von Suchmaschinenoptimierung, oder auch SEO, spricht man dann, wenn es um die Optimierung eines ganzen Webauftritts für die Suchmaschinen geht. SEO ist ein sehr umfassendes Thema. Zusammengefasst geht es um die Analyse, wie Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing Webseiten einlesen, die Inhalte bewerten und anschließend in einen Index aufnehmen und dann bei entsprechenden Suchanfragen als Suchergebnis (Snippets = Schnipsel) wieder ausgeben. Wenn man heute über SEO spricht, dann geht es vor allem um Google. Denn Google hat mit weit mehr als 90 % den größten Marktanteil bei den Suchmaschinen. Wie aber „sehen“ Suchmaschinen eine Website? Das geschieht vor allem im Seitenquelltext einer Webseite – im HTML-Code also. Hier geben Suchmaschinen wie Google und Co. klare „Anweisungen“ zur Optimierung einer Website. Nachzulesen sind solche Anweisungen oder auch Hinweise beispielsweise bei Google selbst: „Einführung in die Suchmaschinenoptimierung“. Dabei ist SEO nicht zu verstehen, wie ein Turbo im Auto, den man sich mal eben einbauen lässt. SEO ist ein immerwährender Prozess, nicht zuletzt deshalb, weil neue Inhalte immer wieder optimiert werden müssen und weil Google die Ansprüche an diese Inhalte auch immer wieder verändert.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist also ein Prozess. Dieser Prozess setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:

1. Analyse und Strategie (Markt- und Keywordanalyse, Aufbau einer Strategie, Formulierung von Zielen sowie festsetzen von KPIs. KPIs sind s.g. Key Performance Indicatoren, Schlüsselkennzahlen wie Besucher auf einer Website, Newsletterbestellungen, Anfragen über Onlineformulare usw.)
2. Umsetzung der Strategie auf den Internetseiten (Onpage-Optimierung, z.B. Einarbeiten der Keywords in Seitentitel, in die Metadescription oder in die Menüführung)
3. Umsetzung der Strategie außerhalb der Internetseiten (Offpage-Optimierung, z.B. Aktiviotäten in Social-Media-Kanälen, Eintragungen in Branchenbücher, Zusammenarbeit mit Bloggern)
4. Controlling und Analyse (Kommt man mit den eingeleiteten Maßnahmen dem Ziel näher. Hier helfen SEO-Tools aber auch die Webmaster-Tools von Google oder Google-Analytics)
5. Die Ergebnisse aus der Analyse fließen wieder in die Maßnahmen ein, die zum Ziel führen sollen. Und damit schließt sich der SEO-Kreis, ein SEO-Prozess entsteht
Immer wieder fragen mich Unternehmen aus Ostfriesland nach den Kosten für Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die Investitionen in SEO sind natürlich sehr variabel. Entscheidend für die Kosten sind die formulierten Ziele. Ein Online-Shop, der sehr schnell Umsätze generieren soll, braucht wesentlich mehr SEO als beispielsweise die Website eines Heizungsbauers. Die SEO-Basis brauchen jedoch beide. Fest steht, und das sage ich den Unternehmen in Ostfriesland immer wieder, dass jede Investition in die Suchmaschinenoptimierung eine Investition in die Zukunft ist. Denn Suchmaschinenoptimierung macht ein Unternehmen langfristig sichtbar in den Suchergebnissen der Suchmaschinen.

Suchmaschinenanzeigen als Teil des Suchmaschinenmarketings

Wenn es um Suchmaschinenwerbung oder auch Suchmaschinenanzeigen (SEA) geht, dann reden wir vor allem über Google-Adwords. Denn auch hier gilt: Google hat mit weit mehr als 90 Prozent den größten Anteil an den Suchmaschinen. Bei Google auf den Ergebnisseiten beispielsweise sind die Google-Adwords-Anzeigen sehr deutlich gekennzeichnet:
1. Die ersten 3 Suchergebnisse oben auf einer Seite, sie haben die „Ränge“ 1 bis 3
2. Die Suchergebnisse auf der rechten Ergebnisseite, sie haben die nachfolgenden „Ränge“
Beide Anzeigen-Gruppen sind mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet. Um mit Google-Adwords zu arbeiten, gibt es im Vorfeld zur Recherche sehr hilfreiche Tools. Hierzu gehören Google Trends, Google Insights oder auch das mächtige Google Keyword Tool. Diese Tools helfen einem dabei, die richtigen Keywords für eine Adwords-Kampagne zu finden. Auf welchem Rang eine Google-Adwords-Anzeige letztlich auf der Ergebnisseite erscheint, wird mit folgender Formel errechnet: Maximaler Klickpreis (CPC) mal Qualitätsfaktor (QF = die Qualität Ihrer Anzeige und der angegebenen Zielseite wird in Relation zum gewählten Keyword gesetzt). Bei den Adwords-Anzeigen ist die richtige Vorarbeit entscheidend. Dabei spielen die s.g. Match-Types eine enorm wichtige Rolle. Google selbst erklärt die Match-Types (die Keyword-Optionen) in folgender Tabelle sehr anschaulich:
„Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die verschiedenen Keyword-Optionen, die von „Weitgehend passend“ bis „Genau passend“ sortiert sind. Weitere Informationen zu den einzelnen Optionen sind in den Abschnitten unten aufgeführt.“

 

Keyword-Option Zugehöriges Symbol Beispiel-Keyword Anzeigenschaltung bei folgenden Suchanfragen Beispielsuchanfragen
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Das war ein Überblick der Begrifflichkeiten Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenanzeigen (SEO und SEA). In meinem nächsten Beitrag im Rahmen der Serie „Onlinemarketing: Diese 8 Punkte sollten Sie kennen“ geht es um das Thema E-Mail Marketing.


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Symbolbild: Das Wort Online Marketing mit einer Schreibmaschine geschrieben.

Onlinemarketing-Serie: Diese 8 Punkte sollten Sie kennen

Über Onlinemarketing wird in Ostfriesland viel gesprochen. Was aber ist Onlinemarketing? Onlinemarketing setzt sich aus diesen 8 Punkten zusammen. In einer Serie stelle ich Ihnen diese genau vor. Denn Onlinemarketing ist weit mehr als nur Suchmaschinenoptimierung. Entscheidend beim Onlinemarketing ist die Strategie, das Konzept, das Sie vorher erarbeiten sollten oder sich von einer guten Agentur ausarbeiten lassen. In dieser Serie „Onlinemarketing: Diese 8 Punkte sollten Sie kennen“ stellen ich Ihnen die entscheidenden Bereiche aus dem Onlinemarketing genau vor.

Onlinemarketing ist mehr als Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist nur ein Teil im Bereich des Online-Marketings. In Gesprächen gerade mit Unternehmen aus Ostfriesland und aus Weser Ems stelle ich immer wieder fest, dass Onlinemarketing im Gesamten sehr wenig bekannt ist. Dabei sollte man eines nicht verkennen: Suchmaschinenoptimierung, oder auch SEO genannt (englisch von Search Engine Optimization), ein äußerst entscheidender Teil im Online-Marketing ist. Das folgende Schaubild verdeutlicht Ihnen, wie Sie die Suchmaschinenoptimierung insgesamt in das Online-Marketing einordnen können. Insgesamt setzt sich Onlinemarketing aus diesen 8 Bereichen zusammen:

Schaubild: Die 8 Punkte im Onlinemarketing

Das Schaubild zeigt die 8 wichtigsten Punkte im Onlinemarketing: Suchmaschinenmarketing (hier unterscheidet man noch einmal in Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung), E-Mail Marketing, Banner Marketing, Affiliate Marketing, Mobile Marketing, Social Media Marketing, Online PR und Video Marketing.

  1. Suchmaschinenmarketing – hier unterscheidet man noch einmal in
    a) Suchmaschinenoptimierung
    b) Suchmaschinenwerbung
  2. E-Mail Marketing
  3. Banner Marketing
  4. Affiliate Marketing
  5. Mobile Marketing
  6. Social Media Marketing
  7. Online PR
  8. Video Marketing

Wenn man also über Onlinemarketing spricht, dann spricht man immer über ein Gesamtkonzept. Und hier ist ein Punkt besonders entscheidend: Die für Suchmaschinen optimierte Website. Ein Internetauftritt, der Google und anderen Suchmaschinen ganz klar deutlich macht, worum es bei dem dahinter stehenden Unternehmen eigentlich geht, ist die Basis für jede einzelne Maßnahme im Onlinemarketing. Denn ohne eine gut indexierte Website bei Google und anderen Suchmaschinen führt jede einzelne Maßnahme aus dem Online-Marketing-Bereich nicht zum gewünschten Ziel. Und damit bin ich beim elementarsten Punkt: Das Ziel jeglicher Online-Marketing-Aktivität. Viele Firmen in Ostfriesland haben zwar eine Webseite, diese Website führt aber im Sinne von Online-Marketing nicht zum Ziel, weil es kein Ziel gibt.

Marketing: Entscheidend ist das Konzept, die Konzeptionspyramide

Ohne eine auf den Markt ausgerichtete Denkhaltung eines Unternehmens und ohne eine marktorientierte Unternehmensführung führt keine Marketingmaßnahme zum Erfolg. Das gilt im Online-Bereich ebenso wie im klassischen Marketing. Folgendes Schaubild verdeutlicht, wie elementar das Konzept hinter jeder Marketingmaßnahme ist. Dabei geht es um die Beantwortung folgender 3 Grundfragen:

Schaubild: Die Marketingpyramide.

Das Schaubild verdeutlicht, wie elementar das Konzept hinter jeder Marketingmaßnahme ist – egal ob es sich um Online-Marketing oder um klassisches Marketing handelt.

  1. Wo wollen wir hin?
  2. Wie kommen wir da hin?
  3. Was müssen wir dafür tun?

Diese Pyramide macht deutlich, dass gerade bei der 3. Frage „Was müssen wir dafür tun?“ die sogenannte „Wahl der Mittel“ getroffen wird. Das heißt, dass ein Unternehmen, das im Bereich Online-Marketing aktiver werden möchte, nicht zwangsläufig alle oben aufgeführten 8 Bereiche des Online-Marketings auch ausschöpfen muss. Aus der Definition des Ziels ergibt sich die Route zum Ziel (Marketingstrategien) und aus denen ergeben sich die Mittel, die nötig sind, um das definierte Ziel zu erreichen (Marketingmix). Leider muss ich auch bei vielen Unternehmen in Ostfriesland feststellen, dass das Online-marketing-Ziel niemals definiert wurde.

Onlinemarketing: Definieren Sie Ihr Ziel, daraus ergeben sich die Strategien und der Marketingmix

Ich kann allen Unternehmen in Ostfriesland und Weser Ems nur eines raten: Definieren Sie im Online-Marketing genau Ihr Ziel. Nur daraus lassen sich die Marketingstrategien und letztlich der Marketingmix ableiten. Was genau dieser Marketingmix aus den o.g. 8 Punkten ist, werde ich Ihnen in den kommenden Tagen in meiner Serie „Onlinemarketing: Diese 8 Punkte sollten Sie kennen“ vorstellen.


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Symbolbild: Auf einer Kaffeetasse steht das Wort "Onlinemarketing"

Onlinemarketing: Machen Sie hier den Selbsttest

Wie online ist Ihre Webseite in Bezug auf Onlinemarketing wirklich? Testen Sie Ihre Website in wenigen Schritten doch einfach einmal selbst! Für diesen Selbsttest biete ich Ihnen eine konkrete Beschreibung kostenlos zum Download an: „Hand aufs Herz – wie online ist Ihr Unternehmen“.

Wie gut ist Ihre Webseite für Suchmaschinen optimiert?

Titelseite der Anleitung "Hand aufs Herz: Wie online ist Ihr Unternehmen"

Onlinemarketing: Machen Sie doch einfach mit dieser Anleitung einen Selbsttest und finden Sie heraus, ob Ihre Webseite für Suchmaschinen optimiert ist.

Gerade in den vergangenen Tagen bin ich von Unternehmen aus Ostfriesland und dem Emsland immer mal wieder gefragt worden, ob man die Sichtbarkeit seiner eigenen Unternehmensseite in den Suchmaschinen selber testen kann. Man kann es. Man kann selber herausfinden, wie stark eine Website im Bereich Onlinemarketing für Suchmaschinen optimiert ist. Aufgrund der Anfragen von Firmen aus Ostfriesland und dem Emsland habe ich eine Anleitung für einen solchen Selbsttest in Sachen Suchmaschinenoptimierung geschrieben. Unter dem Titel „Hand aufs Herz – wie online ist Ihr Unternehmen“ können Sie den Test hier direkt herunter laden. Er ist für Sie völlig kostenlos.

Onlinemarketing: Bei Google wird auch nach Ihnen gesucht

Wussten Sie, dass Tag für Tag knapp 60 Millionen Menschen in Deutschland online sind? Davon suchen etwa 53 Millionen Menschen Tag für Tag nach Informationen über Waren und Dienstleistungen. Es wird also auch nach Ihnen gesucht! Wussten Sie auch, dass in Bezug auf Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung großer Nachholbedarf bei vielen Unternehmen besteht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, in der die Websites von mehr als 3500 Unternehmen untersucht wurden. Ist Ihre Website schon optimiert?
Seien Sie für einen Moment mal Ihr Kunde. Seien Sie an dieser Stelle mal ganz ehrlich zu sich selbst! Versetzen Sie sich einmal kurz in die Lage eines potenziellen Kunden, der nach Ihren Angeboten sucht. Geben Sie im Suchschlitz bei Google bitte einfach einmal ein Produkt oder ein Angebot von Ihnen ein – und zwar so, wie ein möglicher Kunde suchen würde, der Sie nicht kennt – er weiß also auch nicht, in welchem Ort Sie ansässig sind. Beispiel: Sie bieten Photovoltaikanlagen an, die Sie komplett montieren? Suchen Sie wie ein Kunde: „Photovoltaikanlage komplett montiert“. Und? Wie sieht Ihr Ergebnis aus? Sind Sie auf der Suchergebnisseite 1 oder 2 bei Google zu finden?

Wussten Sie, dass sich 71,33% der Klicks auf die erste Ergebnis-Seite bei Google verteilen, allerdings nehmen die ersten fünf Suchergebnisse schon 67,60% ein. Das bedeutet, Sie brauchen auf der 3. Seite gar nicht mehr zu schauen. Da werden Sie kaum noch „entdeckt“. Sollten Sie dort „hinten“ zu finden sein, ist das das erste Zeichen dafür, dass Sie Ihre Potenziale nicht oder falsch nutzen und dass Ihre Seite in Sachen Onlinemarketing und speziell Suchmaschinenoptimierung noch Nachholbedarf hat.

Suchmaschinenoptimierung: Der Google-Robot ist für Sie äußerst wichtig

Tausende von sogenannten „Robots“ sind 24 Stunden am Tag im Netz unterwegs, um nach neuen Websites oder neuen Inhalten auf Websites zu suchen, damit diese bei Google und anderen Suchmaschinen indexiert werden können. Verweigern Sie einem solchen „Robot“ den Zugang zu Ihrer Website, was ich leider immer wieder erlebe, weil in der Programmierung Fehler gemacht wurden, kann diese von Google natürlich nicht indexiert werden. Also: Gestatten Sie den „Robots“, Ihre Website zu besuchen. So einfach können Sie kontrollieren, ob ein „Robot“ Ihre Website „betreten“ darf: Geben Sie in den Suchschlitz die URL Ihrer Startseite ein (Beispiel: www.nordwest-marketing.de und erweitern Sie diese mit folgenden Zeichen: ….. /robots.txt
Nun, wie sieht Ihr Ergebnis aus? Steht dort beispielsweise folgendes:
User-agent: *
Disallow: /wp-admin/
Übrigens: Haben Sie gar keine robots.txt, wird der „Robot“ alle Ihre Inhalte besuchen – auch die, die er eigentlich gar nicht besuchen soll. Darum empfiehlt es sich, in der robots.txt die Inhalte auszuschließen, von denen der Robot „die Finger“ lassen soll.

Die Meta-Tags: So schwierig ist das Thema gar nicht

Vielleicht haben Sie schon einmal etwas von den s.g. Meta-Tags gehört. Nein? Das macht nichts. Meta-Tags sind gerade für Suchmaschinen wichtige Informationen, die im Quellcode einer jeden Website (im s.g. „head“-Bereich) hinterlegt sind und die gerade auch bei Google für das Ranking ein hohes Ansehen genießen. Viel zu oft werden diese Meta-Tags allerdings sträflich vernachlässigt, was ich bei der Analyse von Unternehmens-Webseiten in Ostfriesland und dem Emsland immer wieder feststellen muss. Beginnen möchte ich mit dem Meta-Tag „desciption“. Schon hier finden wir bei einer Website-Analyse viele Fehler. „Der Meta-Tag “description” einer Seite gibt Google und anderen Suchmaschinen eine Zusammenfassung darüber, wovon eine Seite handelt“, heißt es in den SEO-Grundlagen von Google. Ganz wichtig sind dabei 2 Dinge:

• Die Verwendung unterschiedlicher Meta-Tags für jede einzelne Seite hilft sowohl Nutzern als auch Google
• Die Meta-Description sollte in der Regel nicht länger als 150 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein

Im Webmaster-Blog von Google heißt es weiter: „Wir möchten, dass das Snippet das Suchergebnis präzise wiederspiegelt. Wir ziehen es oft vor, die Meta-Descriptions der Seiten anzuzeigen (sofern diese erhältlich sind), da sie dem User eine klare Vorstellung vom Content der Seite vermitteln.“ Ob Ihre Website eine solche description enthält, können Sie sehr leicht selber aus dem HTML-Code auslesen. Wie das geht, zeige ich Ihnen in meiner Anleitung „Hand aufs Herz – wie online ist Ihr Unternehmen“. Dort gebe ich Ihnen übrigens noch ein paar weitere nützliche Tipps für Ihr Onlinemarketing und Ihre Suchmaschinenoptimierung.


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Symbolbild: Eine Frau sitzt auf einem Stapel Bücher und schaut durch ein Fernrohr.

Onlinemarketing: Unternehmen in Ostfriesland sind fast „unsichtbar“

Onlinemarketing ist in meiner Heimat Ostfriesland bei vielen Unternehmen noch unbekannt. Ich habe 420 Webseiten von Firmen während meines Onlinemarketing-Studiums untersucht. Das Ergebnis dieser Studie ist leider erschreckend. Der größte Teil der Unternehmens-Websites ist für die heutigen Ansprüche der Suchmaschinen (als Teil des Onlinemarketings) überhaupt nicht optimiert.

Onlinemarketing: Viele ostfriesische Unternehmen sind nicht sichtbar

Insgesamt 420 Webseiten von Unternehmen aus meiner Heimat Ostfriesland und dem benachbarten Emsland habe ich mir während meines Studiums zum Onlinemarketing-Manager näher angesehen und analysiert. Dabei musste ich leider feststellen, dass der Großteil der Internetauftritt von Unternehmen aus Ostfriesland nicht für Suchmaschinen optimiert ist. Im Ergebnis heißt das leider auch, dass sich der Großteil der Firmen in Ostfriesland und dem angrenzenden Emsland noch niemals wirklich mit dem Thema Onlinemarketing beschäftigt hat. Damit steht aber auch fest, dass sich die meisten Unternehmen nicht mit den Online-Potenzialen ihrer eigenen Webseiten auseinandersetzen – leider. Viele Firmen in Ostfriesland und im Emsland sind sozusagen „unsichtbar“, weil ihre Internetseiten nur von denen gefunden werden können, die diese auch genau kennen. Das allerdings ist nicht Onlinemarketing. Beim Onlinemarketing und insbesondere bei der Suchmaschinenoptimierung geht es ja letztlich darum, potenzielle Kunden im Internet „abzuholen“ und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Das Ergebnis meiner Onlinemarketing-Studie

Grafik: Der Sichtbarkeitsindex von 420 Unternehmen aus Ostfriesland

Ich habe die Webseiten von 420 Unternehmen aus Ostfriesland und dem Emsland analysiert. Grafik: Hans-Peter Heikens

Im Rahmen des Studiums zum Onlinemarketing-Manager habe ich insgesamt 420 Webseiten von Firmen aus Ostfriesland und dem Emsland analysiert. Dabei habe ich mein Augenmerk insbesondere auf die Online-Sichtbarkeit der Firmen im Internet gerichtet. Genauer gesagt habe ich den Sichtbarkeitsindex zu Grunde gelegt. Bei diesem Sichtbarkeitsindex, mit dem verschiedene SEO-Tools in Deutschland arbeiten, ist ein Indikator für die Sichtbarkeit einer Website (Domain) auf den Suchergebnisseiten von Google. Je höher dieser Wert ist, je sichtbarer ist die Domain in den Suchergebnisseiten bei Google und je mehr Besucher finden die Seite. Dieser Sichtbarkeitsindex setzt sich aus diversen Faktoren zusammen. Entscheidend für die Berechnung sind vor allem aber die Keywords. Wie genau der Sichtbarkeitsindex errechnet wird, kann man bei den SEO-Tools wie Xovi (Der Online Value Index) oder Sistrix (Was ist der Sistrix-Sichtbarkeitsindex?) nachlesen.

Von den 420 analysierten Unternehmen in Ostfriesland und im Emsland haben lediglich 3 % (= 14 Unternehmen) einen Sichtbarkeitsindex von über 15. Insgesamt 13 % (= 55) der analysierten Firmen in Ostfriesland und dem Emsland haben einen Sichtbarkeitsindex, der zwischen 3 und 15 liegt. Und 351 Unternehmen aus Ostfriesland und dem benachbarten Emsland haben einen Sichtbarkeitsindex von 0 bis 3, wie aus der nebenstehenden Grafik deutlich wird. Damit ist der größte Teil der Unternehmen im Raum Ostfriesland und dem Emsland, was Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung betrifft, so gut wie „unsichtbar“.

Ein Index von 0 bis 3 ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die entsprechende Firmen-Webseite noch erhebliches Potenzial für eine Suchmaschinenoptimierung und damit erhebliches Potenzial für neue Kunden bietet. Vergleicht man nämlich die Webseiten der 351 ostfriesischen Unternehmen, deren Sichtbarkeitsindex unter 3 liegt mit den Internetseiten von Mitbewerbern, dann haben dort bereits viele die Möglichkeiten, die ihnen durch Onlinemarketing geboten werden, erkannt.


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Ein Schreibtisch, der nach SEO-Arbeit aussieht.

Suchmaschinenoptimierung (SEO): Man muss nicht übertreiben

In Foren wird über Suchmaschinenoptimierung heftig diskutiert. Der größte Teil ist übertriebener Aktionismus. Beschränken Sie sich bei SEO auf die Basics. Genau die möchte ich Ihnen hier einmal näher erläutern.

So schwer ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) gar nicht

Ein Schreibtisch, der nach SEO-Arbeit aussieht.

In Foren wird über Suchmaschinenoptimierung heftig diskutiert. Der größte Teil ist übertriebener Aktionismus. Beschränken Sie sich bei SEO auf die Basics.

Suchmaschinenoptimierung (SEO = search engine optimization) wird in vielen Foren zum Teil heftig diskutiert. Und viele angebliche SEO-Experten tun so, als seien sie hinter das Google-Geheimnis gekommen – den Algorithmus. Aber glauben Sie mir: Das ist alles nur Kaffeesatz-Leserei. Wenn Sie sich bei der Optimierung für die Suchmaschinen auf die Basics konzentrieren, dann wird Ihre Seite auf jeden Fall in den Google-Index aufgenommen und wird auch gut ranken. Ich halte von dem übertriebenen Aktionismus bei der Suchmaschinenoptimierung gar nichts und beteilige mich auch nicht an der Glaskugel-Leserei von vermeintlichen SEO-Experten. Eine sauber programmierte Webseite, die die Basics von Google und anderen Suchmaschinen berücksichtigt, ist für die kommenden Jahre gut gerüstet. Wenn diese Website dann noch gute Texte (Content) enthält, sind Sie schon voll drin im Onlinemarketing.

Stolperfalle bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wenn Sie bereits eine bestehende Internetseite haben, dann gehe ich einfach einmal davon aus, dass diese bereits einige Jahre alt ist. Damit kann man fast zu 100 % sagen, dass diese nicht für die heutigen Anforderungen an Suchmaschinen optimiert ist. Es sei denn, Sie arbeiten schon länger mit einer SEO-Agentur zusammen. Allerdings gibt es auch bei den Agenturen für Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung erhebliche Unterschiede, wie ich leider immer wieder feststellen muss. Das gilt auch für die Programmierung von Websites. Viele Agenturen werben zwar mit Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO), jedoch werden selbst bei ihnen nicht einmal die SEO-Basics eingehalten.

Das sind die Basics bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Soll eine bestehende Website optimiert oder ein neuer Internetauftritt neu programmiert werden, ist es enorm wichtig, sich vorher einige Gedanken zu machen. Beantworten Sie sich selbst eine der wichtigsten Fragen: „Was will ich mit meiner Webseite erreichen?“ Auf dieser Frage baut sich nämlich die Strategie auf. Wollen Sie die Website als Visitenkarte im Internet verwenden oder wollen Sie Produkte, die Sie herstellen, online verkaufen? Planen Sie einen Shop oder soll die Website zum Aufbau einer Marke dienen? Gerade diese Fragen müssen vor einer Optimierung oder Neuprogrammierung beantwortet sein, weil ansonsten Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht zum Ziel führt.

Basierend auf der Antwort der o.g. Frage folgen die Basics für die Suchmaschinenoptimierung:

  1. Ihre Keywords (Suchwörter oder auch Schlagwörter) sind ganz entscheidend für jede SEO-Maßnahme. Nutzen Sie beispielsweise den Keyword-Planer von Google, um Ihre Keywords mit dem entsprechenden Suchvolumen zu finden.
  2. Basierend auf den Keywords ist dann die Menü-Struktur auf Ihrer Webseite entscheidend. Die Keywords sollten sich in den Menü-Punkten wiederfinden.
  3. Schreiben Sie für jede Seite auf Ihrer Website einen für Suchmaschinen optimierten Text mit einer Mindestlänge von rund 400 Zeichen. Suchmaschinenoptimierung innerhalb von Content (Texten) heißt, dass die Keywords in einer bestimmten Dichte innerhalb des Textes vorkommen. Achten Sie dabei auch auf Synonyme für Ihre Keywords. Sehr wichtig beim Schreiben der Texte: Der Content muss einen echten Mehrwert für den Leser beinhalten.
  4. Hinter jeder Seite Ihres Internet-Auftritts sollte eine sogenannte Meta-Description hinterlegt sein. Sie sollte etwa 150 Zeichen lang sein. Das s.g. meta-tag „description“ steht im Head-Bereich des HTML-Codes Ihrer Webseite und enthält die einmalige, natürlich Keyword optimierte Beschreibung des Inhaltes Ihrer Seite. Jede Description sollte nur ein einziges Mal vorkommen. Machen Sie sich also bei jeder Seite neue Gedanken.
  5. Nutzen Sie auf jeder Website Ihres Internet-Auftritts die s.g. „title-tags“ (Überschriften). Auch sie stehen im HTML-Code. „title-tags“ gibt es in 6 unterschiedlichen Größen: h1, h2, h3, h4, h5 und h6. Jede Webseite darf nur eine einzige Überschriften-Größe enthalten, wobei die wichtigsten Keywords natürlich auch in den „title-tags“ vorkommen sollten. Viele Webseiten, die ich analysieren, nutzen die Möglichkeit der „title-tags“ im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung kaum – auch nicht die Websites, die von angeblichen SEO-Agenturen programmiert wurden. Der Grund: Programmiert werden Internetseiten häufig mit einem s.g. Content-Management-System (CMS). Man muss sich schon sehr in die Tiefen eines CMS einarbeiten, um zu wissen, wo man welche SEO-Basics einstellt.
  6. Strukturieren Sie Texte (Content) – nutzen Sie Absätze. Ein gutes Beispiel ist dieser Text, der übrigens auch für Suchmaschinen optimiert ist. Zur Struktur gehören beispielsweise auch Aufzählungen.
  7. Wenn Sie Fotos auf Ihrer Webseite einbauen, dann sollten diese möglichst klein sein, um die Ladezeiten für Ihre Internetseiten möglichst kurz zu halten. Ladezeiten sind nämlich auch ein wichtiger SEO-Faktor. Benennen Sie die Fotos nach der Bearbeitung korrekt – also z.B. „wildleder-schuhe-groesse-41“ und nicht „DSC_123456.jpg“. Vergeben Sie für jedes Bild eine Bildunterschrift und vergessen Sie vor allem nicht den s.g. Alt-Text. Auf den Alt-Text legt Google inzwischen sehr viel Wert. Blinden Menschen, die sich eine Webseite von einem Screenreader vorlesen lassen, wird der Alt-Text vorgelesen. So können sie „sehen“, was auf dem Bild zu sehen ist.
  8. Bauen Sie Links in Ihre Texte ein. Sie können von einer Ihrer Seiten auf eine andere Ihrer Seiten verlinken, Sie können aber auch auf andere Seiten verlinken, die weiterführende Informationen enthalten.
  9. Ich sehe sehr oft Webseiten, in denen Videos eingebunden sind. Das ist grundsätzlich zwar nett, nur leider können sich ein Google-Robot (auch crawler genannt) oder auch blinde Menschen keine Videos anschauen. Hier müssen Sie für Menschen und Maschinen denken. D.h. Sie sollten einen beschreibenden Text unter dem Video schreiben.
  10. Pflegen Sie regelmäßig neue Inhalte auf Ihrer Webseite ein. Eine Website muss „leben“ und sollte nicht starr bleiben, nachdem diese fertig programmiert wurde. Leben haucht man einem Internetauftritt am einfachsten durch einen Blog ein. Übrigens: Sie befinden sich gerade im Blog von Nordwest-Marketing – einer „lebenden“ Website also.
  11. Ihre Webseite sollte über ein s.g. „Responsive Design“ verfügen, d.h. Ihr Internetauftritt sollte für mobile Endgeräte optimiert sein. Das ist seit April 2015 ein sehr wichtiger Ranking-Faktor bei Google.

Wenn Sie diese 11 Punkte für Ihre Internetseiten beachten, sind Sie in Sachen Suchmaschinenoptimierung auf einem guten Weg. Nutzen Sie doch die von mir erstellte Liste einfach mal, um bei Ihrer Agentur nachzufragen, ob diese SEO-Basics berücksichtigt wurden.


Onlinemarketing-Lexikon

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